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Gemeinde Holzwickede
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JeKi - Jedem Kind ein Instrument

JeKi ist ein Kooperationsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung des Bundes und der Zukunftsstiftung Bildung unter Beteiligung der Kommunen und privaten Förderer. Es ist ein musikpädagogisches Angebot für das Ruhrgebiet im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010. Die Gemeinde Holzwickede startet im Schuljahr 2009 / 2010 mit der Aloysiusschule und Dudenrothschule. Die Nordschule und die Paul-Gerhardt-Schule werden in den kommenden Jahren ebenfalls in dieses Projekt einsteigen.

"Jedem Kind ein Musikinstrument" wird im Ruhrgebiet für 212.000 Schülerinnen und Schülern an ca. 1.000 Grundschulen angeboten, in Zusammenarbeit mit 39 kommunalen Musikschulen, zunächst über einen Zeitraum von vier Jahren (2007-2010).

Die Programmstufen orientieren sich an den ersten vier Schuljahren:

Im ersten Jahr werden die Kinder spielerisch an Rhythmus und Notation herangeführt und lernen verschiedene Instrumente kennen. In dieser ersten Phase geht es ums Entdecken und Bewusstwerden von musikalischen Ordnungsprinzipien. Der wichtigste Effekt: Die Kinder bis zum Ende der ersten Klasse neugierig darauf zu machen, eines der vorgestellten Instrumente selbst zu erlernen. Bereits vor der Einschulung werden die Eltern über das Zusatzangebot "Jedem Kind ein Instrument" an den Grundschulen informiert und entscheiden, ob ihr Kind daran teilnehmen soll oder nicht.

Im zweiten Schuljahr darf sich jedes Kind ein Instrument aussuchen. Dann startet der Instrumentalunterricht in kleinen Gruppen - Streicher werden in einer Gruppe gemeinsam unterrichtet, ebenso Holz- und Blechbläser. Die Instrumente werden als Leihgaben ausgegeben; derzeit werden Mietkauf und Patenschaftsmodelle entwickelt, mit deren Hilfe die Instrumente preisgünstig erworben werden können.

Von der dritten Klasse an kommt zum Instrumentalunterricht das Ensemblespiel im Kinderorchester hinzu. Jahrgangsübergreifend üben die Kinder einmal wöchentlich das Zusammenspiel als Schulorchester. Am Ende eines Schuljahres gibt es ein großes Abschlusskonzert.

Ein Projektbüro berät die Musikschulen in allen relevanten Fragen und übernimmt die überregionalen Aufgaben (Kommunikation, Stipendienvergabe, Fortbildung der Musikschullehrer, wissenschaftliche Begleitung. So werden durch das Projektbüro zum Beispiel Informationsmaterialien für die Eltern und Unterrichtsmaterialien für die Musikschul-Lehrer bereitgestellt und Kontakte zu den Konzerthäusern hergestellt.

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