Vortrag der ökumenischen Zentrale „Umgang mit Demenz. Was hilft bei Uneinsichtigkeit?“ am 14. September 2022

02.​09.​2022

Wenn ein Mensch an einer Demenz erkrankt, hat dies auch weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Familie. Gerade der Umgang mit dem geistigen Abbauprozess stellt für pflegende Angehörige eine große Herausforderung dar.   

Die Pflege von Menschen mit Demenz wird häufig als eine große Belastung erlebt. Neben den rein körperlichen Hilfen werden Angehörige vor allem emotional in Anspruch genommen. Wichtig ist es hier, das veränderte Verhalten des Betroffenen nicht persönlich zu nehmen. „In der Regel ist es ein Zeichen der Erkrankung, wenn man mit seinem Angehörigen nicht wie bisher gewohnt kommunizieren kann“, weiß Tanja Raschegewski. Trotzdem stellen sich für Angehörige immer wieder Fragen wie: „Was soll ich tun, wenn ich immer wieder das Gleiche gefragt werde?“; „Warum reagiert der Erkrankte aggressiv und wie gehe ich damit um?“ oder „Wie kann man dem großen Bewegungsdrang der Betroffenen begegnen?“

All diese Fragen werden bei der kostenlosen Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14. September 2022, 14.30 Uhr, von Tanja Raschegewski von der ökumenischen Zentrale Schwerte beantwortet. Das Ziel der Referentin ist es, Angehörigen einen Einblick in das Krankheitsbild Demenz zu geben und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die den gemeinsamen Alltag mit demenziell erkrankten Menschen erheblich erleichtern.

Die Veranstaltung findet in der Seniorenbegegnungsstätte, Berliner Allee 16a, statt.

Um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02301/4466 wird gebeten.

 

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