Der Förderverein des Hengser Kellerkopfdenkmals geht mit Schwung in sein 47. Jahr.
Nachdem das 95 Jahre alte Hengser Kellerkopfdenkmal bis in den Dezember 2024 hinein umfangreich renoviert worden ist, startet dessen Förderverein nun in sein 47. Jahr – mit der Jahreshauptversammlung, die am 27. Februar 2025, um 19 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Schule in Hengsen stattfindet.
Dazu lädt Vorsitzender Jan Schmidt alle Mitgliederinnen und Mitglieder, und das sind mittlerweile bereits wieder 240 Personen, sehr herzlich ein.
Was das elfköpfige Vorstandsteam im zurückliegenden Jahr auf die Beine gestellt hat, beschreibt der 2. Vorsitzende Lars Berger:
„Im März nahmen wir die Gespräche mit den Behörden bezüglich der Umbau- und Renovierungsmaßnahmen auf. Nach Rücksprache mit der Gemeinde und der oberen Denkmalbehörde haben wir uns entscheiden, mit der linken Treppenanlage zu beginnen, den oberen Teil zu reinigen und defekte Steine auszutauschen bzw. neu zu befestigen. Dabei wurden wir von Frau Dr. Heine-Hippler, Gebietsreferentin der LWL-Denkmalpflege und Herrn Schwalbach (Untere Denkmalbehörde der Gemeinde Holzwickede) hervorragend beraten – natürlich auch in Sachen ´Beantragung von Fördergeldern´.“
Mit Beginn des Frühlings brachten Vereinsmitglied Friedhelm Brune und viele fleißige Helfer das Denkmal zunächst wieder auf Vordermann.
Der Sommer war „geprägt“ von der Renovierung der Treppenstufen, der Steine im oberen Denkmalbereich sowie der Entfernung der umfangreichen Farbschmierereien, die von örtlichen Fachfirmen mit großer Sorgfalt erledigt worden sind.
Der Höhepunkt des letzten Jahres war sicherlich die Teilnahme am „Bundesweiten Tag des offenen Denkmals“, der am 8. September bei tollem Wetter auch auf dem Kellerkopf stattgefunden hat.
Schön war es, dass sich auch der Förderverein der Kita „Schatzkiste“, der „Freundeskreis Holzwickede-Louviers e.V.“, der „Historische Verein Holzwickede“, die „Schlüter- und Schlepperfreunde“ sowie die Katholische Kirchengemeinde mit großem Engagement in die erste Outdoorveranstaltung nach der Neugründung eingebracht haben.
Jan Schmidt: „Ja, ich freue mich, dass unsere Arbeit in Sachen „Friedensicherung“ über die Grenzen von Holzwickede hinaus anerkannt wird. Mittlerweile haben es die allermeisten Menschen verstanden, dass dieses Denkmal seit den siebziger Jahren nicht mehr in der militaristischen Tradition seiner Erbauer steht und als wichtiges Mahnmal für den Frieden anzusehen ist. Dass das so ist, hat Pastor Bernhard Middelanis im September mit seinem Friedensgebet auf dem Denkmalgelände eindrucksvoll bestätigt.“
Mit Abschluss des Jahres hat die Hengser Firma „MBM“ im Dezember Regen und Schnee getrotzt und die Treppenanlage mit Anbringen eines neuen Edelstahlgeländers final renoviert. Jetzt gelangt man wieder sicher auf das Podest des Denkmals und natürlich auch wieder hinunter. Der zweite Treppenaufgang im südlichen Bereich des Mahnmals bleibt bis auf weiteres gesperrt.
Schon vor der anstehenden Jahreshauptversammlung im Februar bedankt sich Jan Schmidt bei allen Mitgliedern, Helfern und Unterstützern sehr herzlich: „Ohne Euch wäre der Erhalt unseres Kellerkopf-Denkmals nicht möglich, ohne Euch könnten keine Veranstaltungen gestemmt werden, ohne Euch würde es unseren Förderverein und die Arbeit in Sachen „Friedenssicherung“ nicht mehr geben!“
Bild zur Meldung: Foto: © Volker Schütte






