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Digitalisierung in Schulen und Verwaltung schreitet voran

11.01.2021

Die Verwaltung hat zuletzt am 16.09.2020 im Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften über den Stand der Digitalisierung an den Schulen berichtet. In dieser Sitzung hat der Ausschuss wegweisende Beschlüsse zur Beschaffung digitaler Endgeräte gefasst. Die Beschlüsse umfassten sowohl ausstehende Beschaffungen des gemeindlichen Medienentwicklungsplans, als auch der Umsetzung der ergänzenden Sofortprogramme für Lehrer- und Schülerendgeräte aus dem DigitalPakt Schule.

 

Aus den Sofortprogrammen standen 82.500,00 Euro für die Beschaffung von Lehrerendgeräten und 89.806,00 Euro für Schülerendgeräte zur Verfügung. Für die Schülerendgeräte musste die Gemeinde verpflichtend einen Eigenanteil in 10 % zusteuern, so dass hier insgesamt 98.766,00 Euro zur Verfügung standen. Der Fördermittelgeber hat für beide Programme eine Höchstgrenze von 500,00 Euro je Gerät, inkl. notwendigem Zubehör vorgesehen.

 

Im regelmäßig tagenden Arbeitskreis Medienentwicklungsplan, bestehend aus Vertretern der Schulen, Politik, der Südwestfalen-IT als externem Dienstleister und der Verwaltung, wurde festgelegt zukunftsfähige Endgeräte mit einer Speicherkapazität von 128 GB anschaffen. Hierdurch sind Mehrkosten von 42,00 Euro pro Endgerät angefallen, die die Gemeinde Holzwickede aus eigenen Mitteln aus dem kommunalen Haushalt aufbringt. Insgesamt wurden aus diesen Förderprogrammen 362 IPads für Lehrer und Schüler angeschafft.

 

Die Gemeinde Holzwickede ist in der glücklichen Lage gewesen, als einer der ersten Kommunen überhaupt, eine Bestellung in diesem Umfang aufgeben zu können. Demzufolge konnten die Geräte zeitnah geliefert werden und durch die Südwestfalen-IT in Zusammenarbeit mit der kommunalen IT so eingerichtet werden, dass diese Geräte von Lehrern und Schülern der Holzwickeder Schulen genutzt werden können. Eine Auslieferung der Geräte an die Schulen ist Ende 2020 erfolgt.

 

Weiter wurden noch ausstehende Beschaffungen aus gemeindeeigenen Medienentwicklungsplan vorgenommen. Hierzu zählen weitere 153 IPads, 20 interaktive Displays, die die normalen Kreidetafeln ersetzen werden, und 10 Ladekoffer um die IPads betriebsbereit zu halten.

 

Mit diesen Beschaffungen im Gesamtwert von ca. 425.000,00 Euro ist die Gemeindeverwaltung als Schulträger hardwaretechnisch im Soll 2020 mit Blick auf den Medienentwicklungsplan. Dieser ist kein starrer Plan, sondern er lebt und hält mit der technischen Entwicklung Schritt. Hierzu werden die für das kommende Jahr anstehenden Beschaffungen noch einmal mit den Schulen abgestimmt. Denn das, was dort im Jahr 2019 festgehalten wurde, kann einiger aktueller Anpassungen bedürfen.

 

Die Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaser steht ebenfalls in den Schulen bevor. Wie an vielen Stellen im Gemeindegebiet zu sehen ist, rücken die Verlegepunkte, an denen die Firma Muenet arbeitet, immer weiter an die Schulen heran. Die Gemeindeverwaltung modernisiert alle Schulen technisch, damit das schnelle Signal dann in allen Klassenräumen ankommt.

 

Neben der Weiterentwicklung des Medienentwicklungsplanes schreitet auch die Digitalisierung innerhalb der Gemeindeverwaltung voran. Insbesondere im turbulenten Jahr 2020, in dem das Thema „Corona“ über allem schwebte, beschäftigte sich die Gemeindeverwaltung intensiver denn je mit der Umsetzung des „mobilen“ Arbeitens. Ein großer Teil der Verwaltungsmitarbeiter/-innen wurde bereits mit technischen Gerätschaften ausgestattet, um von Zuhause aus arbeiten zu können und dadurch das Ansteckungsrisiko innerhalb der Verwaltungsgebäude zu minimieren. Besprechungen konnten schon zu Beginn des ersten Lockdowns per Videokonferenz durchgeführt werden.

 

Aktuell arbeitet die Gemeindeverwaltung daran, Papierakten zu digitalisieren, um künftig dauerhaft ein möglichst papierloses Arbeiten zu ermöglichen. Im folgenden Schritt sollen die elektronisch verfügbaren Services für die Bürger erheblich ausgebaut und verbessert werden, damit möglichst viele Verwaltungsleistungen auf Wunsch auch von zu Hause in Anspruch genommen werden.

 

Die Gemeinde Holzwickede ist damit auf dem Weg, sich digital erheblich zu modernisieren und liegt dabei im interkommunalen Vergleich auf einem sehr guten Platz.

 

Foto: Logo Holzwickede