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Vortrag der ökumenischen Zentrale „Auf Augenhöhe-Beachtung der Menschenwürde bei Demenz“ am 25. August 2021

12.​08.​2021

In Deutschland leben über eine Millionen Menschen die an einer Demenz erkrankt sind. Die Krankheit führt dazu, dass die Fähigkeit, verbal zu kommunizieren, immer stärker abnimmt. Wie kann trotzdem Zugang zu der Erlebniswelt der Betroffenen Personen gefunden und wie können diese gezielt gefördert werden? Wie kommuniziert man mit den Betroffenen um Konflikte oder auch Missverständnisse zu vermeiden, sodass ein harmonisches Miteinander entsteht und die Würde der Erkrankten gewahrt wird?

 

Die Referentin Ulrike Schwabe, Mitarbeiterin der Ökumenischen Zentrale in Schwerte erläutert: „Auch Menschen die an Demenz erkrankt sind, haben zu jeder Zeit eine eigene Persönlichkeit, individuelle Bedürfnisse, als auch einen Willen, der respektiert werden soll. Auch in einem fortgeschrittenen Stadium, können Demenzkranke Ihnen mitteilen, was Sie gerne möchten oder auch nicht. Betroffene haben trotz Krankheit ein subjektives Erleben“.

 

In diesem Vortrag werden viele neue wissenswerte Informationen zusammengefasst, wie man die Interaktion zwischen Betroffenen und Angehörigen verbessert und auch wie man Demenz als Person ernst nimmt und nicht nur als die Erkrankung selbst. Ein neuer Blickwinkel wird offenbart, wobei auch verdeutlicht wird, wie man lernt, den Betroffenen die Selbstbestimmung zuzugestehen, solange Sie noch in der Lage dazu sind.

 

Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 25. August 2021, 14.30 Uhr, in der Seniorenbegegnungsstätte, Berliner Allee 16a, statt. Aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften ist eine Teilnahme nur mit einer vorherigen Anmeldung über das Büro der Seniorenbegegnungsstätte (Tel.-Nr.: 0 23 01 / 44 66) möglich.

 

Bild zur Meldung: Seniorenbegegnungsstätte