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Elektromobilität

Der Straßenverkehr selbst muss umweltfreundlicher werden, mit weniger negativen Auswirkungen auf Klima und Gesundheit und für mehr Lebensqualität in der Stadt. Weil jedoch viele Menschen weiterhin auf das Auto angewiesen sind, reicht es nicht aus allein auf Verkehrsvermeidung, kurze Wege und das Fahrrad zu setzen. Als eine Alternative zu den mit fossilen Brennstoffen betriebenen Autos sind Elektrofahrzeuge emissionsfrei und leiser als konventionelle Fahrzeuge und in der Gesamtbilanz klima- und umweltfreundlicher.

 

Elektrofahrzeuge

Was im Straßenbild auffällt, kann die Zulassungsstelle der Straßenverkehrsbehörde bestätigen: Die Zahl der Autos mit E-Kennzeichen nimmt zu.

E-Kennzeichen

Seit Mitte 2015 gilt dieses spezielle Nummernschild mit dem Buchstaben E am Ende der Zahlenkombination nicht nur für reine Elektroautos, sondern auch für Plug-In-Hybridfahrzeuge und Brenn-stoffzellenautos. Sowohl im Kreis Unna als auch in der Gemeinde Holzwickede ist dadurch ein kontinuierlicher Anstieg der E-Kennzeichen zu verzeichnen.

Während Ende 2020 noch 83 Elektrofahrzeuge in Holzwickede gemeldet waren, ist diese Anzahl bis zum 2. Quartel 2021 bereits auf 113 Elektroautos angestiegen. Die Fahrzeuge mit E-Kennzeichen ist im gleichen Zeitraum von 135 auf 195 gestiegen. Die nachstehenden Abbildungen zeigen die Entwicklung des Fahrzeugbestandes in der Gemeinde Holzwickede.

Fahrzeugbestand in der Gemeinde Holzwickede
Entwicklung Elektrofahrzeuge in Holzwickede

Der Umstieg auf ein elektrisch betriebenes Fahrzeug wird seitens der Bundesregierung gefördert. Neben dem "Umweltbonus" wird die sogenannte Innovationsprämie als staatlicher Zuschuss beim Kauf eines Elektrofahrzeugs gewährt. Beide Zuschüsse können bis zum 31. Dezember 2025 in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen zum Antrag, den Fördersätzen und den förderfähigen Fahrzeugen sind der Internetseite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu entnehmen.

 

 

E-Ladesäulen

Zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur befinden sich derzeit im Holzwickeder Gemeindegebiet insgesamt 4 Ladesäulen für Elektroautos:

  • Carolinenallee 13 (öffentliche Stellplatzanlage am Seniorenhaus)
  • Bahnhofstraße 21 (Park & Ride Anlage am Bahnhof)
  • Am Markt 5
  • Kirchstraße (öffentliche Stellplatzanlage)
Ladevorgang E-Auto

Getankt wird an den Ladepunkten 100 Prozent Ökostrom. Die Abrechnung erfolgt entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. Da jede Ladesäule über zwei Ladepunkte (AC Steckdose, 22 kW) verfügt, können jeweils zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden.

Ladesäule am Bahnhof
Ladesäule Kirchstraße
Ladesäule Am Markt

Weitere Standorte, z.B. am Parkplatz Montanhydraulikstation und der Rausinger Straße, sind derzeit in Planung und werden in Kooperation mit dem Energieunternehmen westenergie zum Jahresende umgesetzt. Die geographische Lage der E-Ladesäulen im Gemeindegebiet kann hier eingesehen werden. Eine bundesweite Übersicht öffentlich zugänglicher Ladesäulen wird durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Kommunaler Fuhrpark

Auch die Gemeinde Holzwickede setzt bei Ihrer Fahrzeugflotte verstärkt auf Elektromobilität. Bereits 2015 wurde das erste Fahrzeug mit elektrischem Antrieb, ein E-Transporter zum Einsatz am Baubetriebshof für das Handwerkerteam, angeschafft. Zwei weitere Elektroautos folgten 2018 für den Einsatz bei der Waserversorgung und dem Baubetriebshof. Seit 2019 fährt auch das Dienstfahrzeug der Bürgermeisterin elektrisch. Zwei weitere E-Fahrzeuge folgten kurze Zeit später zum Ersatz eines älteren Diesel-Pritschenwagens für die Straßenkontrolle und eines benzinbetriebenen Dienstwagen der Ordnungsbehörde. Um die gemeindlichen E-Fahrzeuge zügig aufladen zu können existieren derzeit drei Ladepunkte an verschiedenen Dienststellen (BBH, Baumamt, Wasserversorgung). Am neuen Rat- und Bürgerhauses werden künftig weitere E-Tankstellen für die Dienstfahrzeuge die Ladeinfrastruktur ergänzen. Auf die einzelnen Fachbereiche verteilt stehen derzeit 4 Pedelecs und 1 E-Lastenrad zur Verfügung.

E-Fahrzeuge Fuhrpark
E-Lastenrad

Private Ladestation (Wallbox)

Der Kauf und die Installation von Ladestationen an privaten Stellplätzen und Garagen von Wohngebäuden wird durch das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) mit einem Zuschuss von 900 € pro Ladepunkt gefördert. Der Zuschuss für Privateigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Mieter und Vermieter kann über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) beantragt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen sind hier abrufbar. Um unvorhersehbare  Überlastungen des Stromnetzes zu vermeiden müssen alle Ladeeinrichtungen seit März 2019 beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Darüber hinaus sind die sogenannten Wallboxen ab einer Ladeleistung von mehr als 11 kW genehmigungspflichtig.

 

Ansprechpartner für die Anmeldung/Installation einer Wallbox: